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Über mich

Hey, ich heiße Aaron.

Ich bin 22 Jahre alt und interessiere mich für sehr viele Sachen, wie zum Beispiel Nachhaltigkeit, Technologie, Psychologie, die Erde und das Universum, ganz allgemein, wie die Welt funktioniert, wie die Zukunft aussehen könnte, wie wir den Handel obsolet machen können und vieles vieles mehr.

Doch das war nicht immer so, denn die Schule hat mein Interesse an der Welt eher zerstört als gefördert. Ich fand die Schule immer sehr langweilig und war so wie eigentlich alle Menschen gezwungen, dorthin zu gehen, um meine Zeit abzusitzen für ein lächerliches Stück Papier, das ich am Ende bekommen habe (Abitur). Wusste ich dann, was ich gerne mache und was mich begeistert? Überhaupt nicht!

Deswegen wollte ich raus in die Welt, um zu sehen, wie sie wirklich ist. Es gibt so viele interessante Sachen da draußen und das fand ich faszinierend. Ich habe viel über die Welt gelernt, über Kulturen und Religionen, über Menschen und die Natur, über die Probleme der Welt und Ideen, sie zu lösen etc..

Dann hab ich irgendwann realisiert, dass die Welt einerseits so unglaublich spannend und interessant ist – spannender und beeindruckender als jeder Hollywood-Film – andererseits aber auch, dass Menschen fast überall das gleiche Spiel spielen. Damit meine ich die Grundstruktur von unserem weltweiten Handelssystem: überall wird Etwas gegen etwas Anderes getauscht (gehandelt). Das ist jedoch ein riesiges Problem, weil eine Ungleichheit von Macht entsteht –> Auf der Erde besitzen 8 Menschen so viel, wie ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (Quelle)

Seitdem versuche ich, anderen Menschen davon zu erzählen und etwas zu verändern.

Ich bin gerne unter Menschen und versuche zu allen nett zu sein, genauso gerne bin ich auch allein, um die Ruhe zu genießen und abzuschalten. Beim Reisen in andere Länder habe ich zum Beispiel auch gelernt, mich von gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen (vielleicht kennst du das: „du musst dies und das und jenes machen“). Aber das ist nicht einfach, weil es sozialen Druck gibt, der einen immer wieder dazu bringt, Dinge zu tun, die man vielleicht gar nicht machen möchte (vielleicht kennst du das auch).

Worum geht es auf dieser Website?

Diese Website ist für mich ein Ort, an dem ich mich ausdrücken kann, wie ich will. Wo ich meine Gedanken teilen kann, so wie ich es vielleicht nicht im ’normalen‘ Leben mache, weil es dort vielleicht Menschen gibt, die das lächerlich finden. Hier habe ich einen Freiraum und es ist so ungezwungen. Ich teile das, was ich denke, was ich lerne und erlebe – das ist alles. Keine Erwartung, etwas verändern zu müssen, kein Druck mich so darzustellen, wie ich nicht bin und keinen Zwang Menschen erreichen zu müssen. Einfach nur meine Erfahrungen, Gedanken und Ideen – und Tio´s Artikel, weil ich sie sehr inspirierend finde.

Erfahrungen sind mir wichtiger als materielle Dinge und das Engagement für TROM gibt mir Sinn. Ich bin sehr dankbar für alles was ich erlebt habe und versuche der Welt etwas zurückzugeben.

Mein Leben lang habe ich mich gefragt, wie eine bessere Welt aussehen könnte und wäre fast verzweifelt, wenn ich nicht von der Idee gehört hätte, den Handel obsolet zu machen. Wenn du neugierig bist, warum Handel die Ursache der meisten Probleme ist und welche Lösungen es gibt, dann kannst du im Blog darüber lesen.

Seit mehr als einem Jahr versuche ich diese Idee zu verbreiten, aber es ist verdammt schwer. Es ist so, als würdest du zu Menschen, die Monopoly spielen, sagen: „Hey, lasst uns ein anderes Spiel spielen. Bei Monopoly gibt es Gewinner und Verlierer und es ist voll unfair.“ Doch manche Verlierer haben die Hoffnung, irgendwann zu den Gewinnern zu gehören und manche Verlierer sind gezwungen, mitzuspielen, weil sie ansonsten nicht überleben, und die Gewinner werden auch nicht auf dich hören, weil sie von dem Spiel profitieren.

Trotzdem gebe ich nicht auf und bin froh, dass ich beim TROM-Projekt Menschen kennenlernen darf, die Monopoly auch nicht länger mitspielen wollen 😉

Für mein Leben brauche ich nicht viel. Genug zu essen, zu trinken und ein Dach über dem Kopf reicht mir völlig aus, sodass ich aktiv sein kann. Ich bin noch jung und voller Tatendrang. Wenn du das gut findest und mich unterstützen oder helfen möchtest, kannst du das gerne tun.

Was ich gelernt habe:

  • Es gibt überall auf der Welt unglaublich nette und freundliche Menschen, die dir helfen. Geographie spielt keine Rolle.
  • Habe keine Erwartungen an die Welt, denn sobald du irgendwelche hast, die nicht erfüllt werden, kannst du enttäuscht und/oder traurig werden. Ich gehe nicht davon aus, dass sich die Welt ändert, aber ich kann sie so, wie sie ist, nicht akzeptieren – deswegen werde ich alles versuchen, sie zu verändern.
  • Wenn du etwas lernen willst, dann wirst du das auch. Ich hatte keine Ahnung, wie ich eine Website erstelle, Videos bearbeite und Ton hinzufüge oder eine Distribution von GNU/Linux auf meinem Laptop installiere. Durch das Internet kannst du so gut wie alles lernen, wenn du dich traust Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Ich liebe das, was ich tue und brenne jeden Tag dafür. Wenn ich morgen sterben würde, hätte ich zumindest das gemacht, was ich machen wollte und nicht, was andere von mir erwarten. Das ist wichtig!

Werde nicht alt und unzufrieden mit den Entscheidungen, die du getroffen hast, als du jung warst, weil du die Zeit nicht zurück drehen kannst. Viele alte Menschen werden dir das sagen, aber der Trick ist es, diesen Punkt zu verstehen, wenn du noch jung bist.